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Drohnen in der Landwirtschaft in Afrika



Die Landwirtschaft ist eine der ältesten Praktiken, die von der Menschheit entwickelt wurden. Sie geht auf etwa 10.000 Jahre vor unserer Zeitrechnung zurück, auf eine Zeit, die als "neolithische Revolution" bekannt ist. Vor dieser Zeit waren die Menschen nomadisierende Jäger und Sammler, die auf das Sammeln von Wildpflanzen und das Jagen von Tieren angewiesen waren, um sich zu ernähren. Im Laufe der Zeit, als die Menschen sesshaft wurden, war die Landwirtschaft aus der Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Heute ist sie zu einer globalen, komplexen und hoch mechanisierten Industrie geworden, in der fortschrittliche Technologien wie Biotechnologie, computergestütztes Management und Drohnen von den Landwirten eingesetzt werden. Angesichts der relativ hohen Hunger Rate und auch der Herausforderungen im Zusammenhang mit der Unterernährung in Afrika stellen sich jedoch mehrere Fragen rund um die Machbarkeit der Einführung dieser modernen Technologien in der afrikanischen Landwirtschaft.


Die Einführung von Drohnen in den Agrarsektor hat neue Möglichkeiten eröffnet und bedeutende Fortschritte gebracht. Landwirtschaftliche Drohnen sind mit Sensoren und Kameras ausgestattet und können genaue Daten über Nutzpflanzen, Böden und Umweltbedingungen sammeln, die den Landwirten dabei helfen, begründete Entscheidungen zu treffen und ihre landwirtschaftlichen Praktiken zu optimieren. Sie bieten zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Methoden zur Überwachung von Nutzpflanzen und zur Bewirtschaftung von Agrarflächen. Die Ergebnisse einer Fallstudie aus Ruanda, die belegt, dass die Einführung von Drohnen die Datenerfassung für Landwirte verbessert hat, so dass diese fundierte Entscheidungen über Düngung, Bewässerung und Pflanzenschutz treffen können, was sich wiederum positiv auf die Optimierung der Betriebsmittel, die Kostensenkung und die Produktivität der Kulturen auswirkt. Ruanda, ein dicht besiedeltes Land in Ostafrika, ist hauptsächlich vom Agrarsektor abhängig, der etwa 30 % seines BIP ausmacht.


Im afrikanischen Kontext ist die Landwirtschaft aufgrund der unterschiedlichen Klimazonen, Böden und Kulturen auf dem Kontinent sehr vielfältig. Im Laufe der Zeit haben verschiedene Zivilisationen und Regionen landwirtschaftliche Praktiken entwickelt, die an ihre spezifischen Umgebungen angepasst sind. Dennoch wird die afrikanische Landwirtschaft aufgrund der Bewahrung und Anwendung althergebrachter Methoden weiterhin als traditionell charakterisiert; die landwirtschaftlichen Betriebe bleiben in Familiengröße, relativ klein und dienen lediglich dazu, den Nahrungsbedarf der Familie zu decken. Zwar lässt sich eindeutig die Existenz von arabischem Land erkennen, das für die industrielle Landwirtschaft bestimmt sein könnte. Aber das Fehlen moderner Techniken und die Unkenntnis der neuesten technologischen Entwicklungen schränken die afrikanischen Landwirte ein. Die für die Nutzung dieser Technologien erforderlichen Fähigkeiten und Kenntnisse stellen ebenfalls ein Hindernis dar, was die Bereitschaft der Landwirte, landwirtschaftliche Betriebe in eine industrielle Perspektive zu entwickeln, einschränkt. Darüber hinaus gibt es auf nationaler Ebene regulatorische und rechtliche Beschränkungen für den Einsatz von Drohnen, ganz zu schweigen von den Kosten für den Erwerb, die Installation und die Wartung, die eine erhebliche Anfangsinvestition für die Landwirte darstellen können.


Trotz dieser Schwierigkeiten spielt die traditionell geltende afrikanische Landwirtschaft weiterhin eine entscheidende Rolle. Die Frage wäre also, ob man einfach industrielle oder halbindustrielle landwirtschaftliche Praktiken und moderne Technologie übernehmen sollte, um drohende Herausforderungen wie Hungersnöte zu bewältigen? Ist die industrielle Landwirtschaft angesichts des Übergangs zu Bio nachhaltig?


Toovi Joas Arnaud










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